"Je diche ca ‘nci sta cosa chiù belle
de che lu monne che se vede allòche:
quase de fronte s’ammire la Majelle
‘nche ‘nu cappelle bianche gne ‘nu coche

"

Raffaele Fraticelli, ein Dichter aus Chieti

Gebiet

Den Wein,
den kann man nicht erfinden.
Der Wein wird vom Land
erzeugt.

Der Wein und das Land

Den Wein, so sagen wir, den kann man nicht erfinden. Der Wien wird vom Land erzeugt. Jemand könnte heute anders darüber denken und glauben, dass alles aus einer perfekten Mischung aus Chemie und Marketing entsteht. Wir nicht. Seit vielen Generationen sind wir Bauern mit stabilen Wurzeln, die sich in diesem Gebiet, zwischen der Maiella und dem Meer, befinden. Wir haben gelernt, dass guter Wein mit Hilfe des Wissens und der Liebe für das eigene Land entsteht. Das fachliche Know-how hebt das hervor, was man erntet, aber alles fängt mit den Rohstoffen an. All das muss gelernt werden, indem man dem Wein über die Zeit und die Mode hinaus zuhört.

Wir haben Glück, da wir das Land, auf dem wir leben, einfach lieben müssen. Es scheint absichtlich für das Wachsen der Rebsorten entworfen worden zu sein. Unser erstes Empfinden ist von Dankbarkeit dafür, dass es uns immer für die harte Arbeit und für die Opfer belohnt hat, auch während der schweren Jahrgänge. Auch heute noch, wenn wir sehen, dass unser Wein in Rom, Berlin, Tokyo, Peking und Toronto anerkannt wird, denken wir oft mit einem zärtlichen Lächeln auf den Lippen an das bescheidene und wunderbare Land, das ihn erzeugt hat.

Der Charakter

Bei den Treffen mit Freunden und Kunden passiert es oft, dass wir am Ende mehr über unser Land als über unsere Weine sprechen. Es ist eine Frage der tiefen Verbindungen. Die Gemeinde von Atessa, im südlichen Teil der Provinz von Chieti, ist der Ort, in dem wir seit Jahrhunderten leben und arbeiten. Es ist ein Gebiet mit Hügeln und außerordentlichen Terroirs, die für den Anbau der Rebsorten bestimmt sind: eine lehmig-kalkige Mischung und ein einzigartiges Klima, das aus der Nähe zum Meer auf der einen Seite, und zu den Bergen der Maiella auf der anderen entstanden ist. Es ist auch ein Land der Hirten, durchquert von den tausendjährigen Wegen der Transhumanz, die sich mit den Weinbergen verflechten und ein Zeichen im Namen der Rebsorten zurücklassen, wie den Pecorino. All das übersetzt sich in unserem Charakter und in dem unseres Weines. Man sagt von uns, dass wir rein, konkret und Perfektionisten sind, aber auch eine Spur von nomadischer Sensibilität haben. Wir sind auf den Geruch des Windes und auf den Zauber der Ferne und der Jahreszeiten aufmerksam.

Es gibt eine starke gastronomische Tradition. Hier heben weltbekannte Nudelfabriken das kulinarische abruzzische Erbe hervor...

Der Ort

Dieses Land fängt an seine Schätze weltweit zu enthüllen, und ist mit Stolz den eigenen ländlichen Werten und den eigenen Traditionen nahe. Wer uns schätzt der kennt uns: das heißt ein intelligenter Tourismus, der auf die Authentizität der Umgebung und auf die menschlichen Verhältnisse achtet.
Wir haben das adriatische Meer mit der suggestiven „Costa dei Trabocchi“, die nur 15 km von uns entfernt ist: es ist ein bekannter Küstenteil, der für seine naturalistische Schönheit und die Vielfalt der Umgebungen bekannt ist, und das seinen Namen von den charakteristischen Fischfangmaschinen mit Pfahlbauten entnimmt.
Es gibt eine starke gastronomische Tradition, die vielleicht den Gipfel in der naheliegenden Gemeinde von Fara San Martino erreicht. Hier heben weltbekannte Nudelfabriken das kulinarische abruzzische Erbe und die Reinheit der Rohstoffe hervor, angefangen vom Wasser.
Die Berge sind unmittelbar in der Nähe, mit den unbefleckten Umgebungen des Nationalparks der Maiella und der Skianlagen von Roccaraso. Es gibt eine tiefe Durchdringung zwischen Volkskultur und heiliger Geschichte, die sich jeden Tag ausdrückt, zum Beispiel in der Chiesa del Miracolo Eucaristico in der naheliegenden Lanciano, ein Pilgerfahrtsziel für tausende von Personen pro Jahr.
Und es gibt auch Spuren einer tausendjährigen Geschichte, in der archäologischen Stätte der romanischen Epoche von Juvanum, in Montenerodomo, und in der Stadtmauer Mura Megalitiche von Pallano.
Unser beliebter Wein krönt schließlich eine Welt, die vielleicht dieses Wesen Italiens darstellt, das wir alle lieben: Geschichte, Tradition, Gastronomie und Umgebung, die nie enttäuscht, sondern von der Modernität aufgewertet wird.

Credits:

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